Samstag, 3. April 2010
USA
Am Samstag, 3. Apr 2010 im Topic 'USA '
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Freitag, 2. April 2010
USA - Hoover Damm
Am Freitag, 2. Apr 2010 im Topic 'USA '
Der Hoover-Staudamm, der allerdings kein Staudamm, sondern eine Staumauer ist, liegt ca. 60 km, das sind ungefähr 45 min. Autofahrt, südöstlich von Las Vegas.
Von dessen Kamm aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Colorado, den Lake Mead, der mit seinem tiefen Blau mitten in der braunen Wüste wunderschön anzuschauen ist, und die umliegenden Berge. Der Weg zum "Hoover Dam" führt durch Boulder City, welches 1931 mitten in der wirtschaftlichen Deppression für die zahlreich anreisenden Arbeiter gegründet wurde.
Boulder City war einst die erste amerikanische Bilderbuchstadt mit perfekt - hübscher Sicherheit und Ordnung. Dieser Ort wurde bis ins kleinste Detail von Behörden kontrolliert. Die Stadt Las Vegas verdankt der Staumauer ihr heutiges Ansehen, denn durch durch das Bauprojekt, für das eine Vielzahl von Arbeitern benötigt wurden, wurde aus der 1905 gegründeten, kleinen Wüstensiedlung die heutige Spielermetropole: Im eigens für die Arbeiter und ihre Familien gebauten Boulder City waren Glücksspiel und Alkohol nämlich verboten, so dass es viele der Arbeiter in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Las Vegas zog.
So hatte es immer mehr Bars und Casinos zu bieten. Der Hoover-Staudamm ist 221 m hoch und am Fuße etwa ebenso breit. Er wurde Anfang der 1930er Jahre errichtet, um den Colorado zu zähmen und Überflutungen zu verhindern, die den Südwesten Kaliforniens regelmäßig bedrohten. Er staut den Grenzfluss Colorado zwischen Arizona und Nevada zum Lake Mead auf. Die Größe des aufgestauten Sees ist mit einer Fläche von 69.000 ha, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 m auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend.
Bis zu 5.000 Arbeiter ackerten Tag und Nacht unter härstesten Bedingungen (Hitze, Staub, Steinschlag) in extremen Höhen. Durchschnittlich gab es 50 Verletzte an einem Tag, 97 Arbeiter bezahlten den vier Jahre dauernden Bau mit dem Leben. Der Damm, der zunächst als "Boulder Dam" bekannt war, wurde später nach dem 31. US-Präsidenten Herbert Hoover benannt. Dieser engagierte sich für die Entwicklung des Projekts. Insgesamt beziehen eine halbe Mio. Haushalte von dem Hoover-Staudamm ihren Strom. Aber nur 4 % der Gesamtkapazität gehen an die nahe gelegene Glitzermetropole Las Vegas. Die elektrische Leistung der Turbinen (Generatoren) beträgt ca. 2.000 MW. Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada verläuft genau in der Mitte des Dammes. Deshalb fällt die östliche Hälfte des Hoover Dams in die Zeitzone der Mountain Time (UTC-7 in Arizona) und die westliche Hälfte in die der Pacific Time (UTC-8 in Nevada).
Der Zeitunterschied von 1 Stunde lässt sich an 2 Uhren, die sich an den vorderen Entnahmetürmen befinden, ablesen. Der Hoover Dam ist ein nationales, geschichtliches und technisches Wahrzeichen. Es ist eines der 7 moderen ziviltechnischen Wunder. Allein schon das Modell des Staudamms und seine Umgebung lohnt einen Blick!
Von dessen Kamm aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Colorado, den Lake Mead, der mit seinem tiefen Blau mitten in der braunen Wüste wunderschön anzuschauen ist, und die umliegenden Berge. Der Weg zum "Hoover Dam" führt durch Boulder City, welches 1931 mitten in der wirtschaftlichen Deppression für die zahlreich anreisenden Arbeiter gegründet wurde.
Boulder City war einst die erste amerikanische Bilderbuchstadt mit perfekt - hübscher Sicherheit und Ordnung. Dieser Ort wurde bis ins kleinste Detail von Behörden kontrolliert. Die Stadt Las Vegas verdankt der Staumauer ihr heutiges Ansehen, denn durch durch das Bauprojekt, für das eine Vielzahl von Arbeitern benötigt wurden, wurde aus der 1905 gegründeten, kleinen Wüstensiedlung die heutige Spielermetropole: Im eigens für die Arbeiter und ihre Familien gebauten Boulder City waren Glücksspiel und Alkohol nämlich verboten, so dass es viele der Arbeiter in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Las Vegas zog.
So hatte es immer mehr Bars und Casinos zu bieten. Der Hoover-Staudamm ist 221 m hoch und am Fuße etwa ebenso breit. Er wurde Anfang der 1930er Jahre errichtet, um den Colorado zu zähmen und Überflutungen zu verhindern, die den Südwesten Kaliforniens regelmäßig bedrohten. Er staut den Grenzfluss Colorado zwischen Arizona und Nevada zum Lake Mead auf. Die Größe des aufgestauten Sees ist mit einer Fläche von 69.000 ha, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 m auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend.
Bis zu 5.000 Arbeiter ackerten Tag und Nacht unter härstesten Bedingungen (Hitze, Staub, Steinschlag) in extremen Höhen. Durchschnittlich gab es 50 Verletzte an einem Tag, 97 Arbeiter bezahlten den vier Jahre dauernden Bau mit dem Leben. Der Damm, der zunächst als "Boulder Dam" bekannt war, wurde später nach dem 31. US-Präsidenten Herbert Hoover benannt. Dieser engagierte sich für die Entwicklung des Projekts. Insgesamt beziehen eine halbe Mio. Haushalte von dem Hoover-Staudamm ihren Strom. Aber nur 4 % der Gesamtkapazität gehen an die nahe gelegene Glitzermetropole Las Vegas. Die elektrische Leistung der Turbinen (Generatoren) beträgt ca. 2.000 MW. Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada verläuft genau in der Mitte des Dammes. Deshalb fällt die östliche Hälfte des Hoover Dams in die Zeitzone der Mountain Time (UTC-7 in Arizona) und die westliche Hälfte in die der Pacific Time (UTC-8 in Nevada).
Der Zeitunterschied von 1 Stunde lässt sich an 2 Uhren, die sich an den vorderen Entnahmetürmen befinden, ablesen. Der Hoover Dam ist ein nationales, geschichtliches und technisches Wahrzeichen. Es ist eines der 7 moderen ziviltechnischen Wunder. Allein schon das Modell des Staudamms und seine Umgebung lohnt einen Blick!Permalink (0 Kommentare) Kommentieren