Samstag, 3. April 2010
Ägypten
Am Samstag, 3. Apr 2010 im Topic 'Aegypten'
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Freitag, 2. April 2010
Ägypten - Djebel Musa
Am Freitag, 2. Apr 2010 im Topic 'Aegypten'
Der Sinai ist eine Halbinsel, zwischen Afrika und Asien gelegen. Sie ragt wie ein umgekehrtes Dreieck bis ins Rote Meer hinein und ist ca. 60.000 qkm groß. Der Sinai gehörte bis 1906 zum Osmanischen Reich, danach zu Ägypten. Später wurde die Halbinsel von Israel besetzt, 1982 jedoch an Ägypten zurückgegeben. Westlich grenzt der Golf von Sues, östlich der Golf von
Des Sinai Landschaft ist eine wüstenhafte, die besonders im Süden von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt ist. Große seismische Bewegungen der Vergangenheit und die Eruptionserscheinungen haben das Landschaftsbild des Sinai geprägt Die bedeutendsten sind der Djebel Musa, der sog. Berg Sinai, mit 2285 m, und der Djebel Katherin, mit 2642 m der höchste Berg der ganzen Halbinsel. An der Spitze der Halbinsel, dem Südkap, leuchtet das Rote Meer helltürkis bis intensiv Blau. Vorgelagerte Korallenriffe gehören zu den schönsten und artenreichsten der Welt (über 100 verschiedene Arten von Korallen).
Der Sinai ist unterteilt in das Gouvernement Schimal Sina mit der Hauptstadt al-Arisch im Norden und das Gouvernement Dschanub Sina mit der Hauptstadt at-Tur. Al-Arisch liegt an der Mittelmeerküste und ist mit ca. 128.000 Einwohnern die größte Stadt des Sinai und beliebter Badeort. Dort finden jeden Donnerstag Vormittag ein bunter Beduinenmarkt und beliebte Kamelrennen statt. Ungefähr die Hälfte der Bewohner des Sinai sind Beduinen. Diese verteilen sich auf ca. 20 Stämme und führen nur noch teilweise ein nomadisches Leben. Die Beduinen leben von Viehzucht (Ziegen, Schafe, Dromedare), Fischfang und zunehmend auch vom Tourismus. Dort treten sie als Führer von Kameltouren durch die Wüste oder in der touristischen Infrastruktur an der Küste auf.Das Katharinenkloster ist das älteste noch erhaltene christliche Kloster mit der reichsten Ikonen- und Handschriftensammlungen.
Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, war von der Heiligkeit dieses Ortes so beeindruckt, dass sie im Jahre 330 an der Stelle, wo sich einst der brennende Dornbusch befand, den Bau einer kleinen Kapelle veranlasste. Die Kapelle wurde von der Jungfrau Maria geweiht. Kaiser Justinian ließ im Jahre 530 zum Schutz der Mönche gegen Überfälle rund um das Kloster eine Festungsanlage bauen, die noch heute den Komplex kennzeichnet. Besonderes Augenmerk gilt dem ehemaligen Fischerdorf und Beduinenlager Dahab, wo im Meer Korallenriffe zu einem beliebten Ziel für Taucher geworden sind. Diese Korallenriffe gehören zu den Nationalparks Dahab und Wadi Nabq. Die Riffe sind von einzigartigem Fischreichtum gekennzeichnet.
Heimisch sind hier z. B. Haie, Delphine und Meeresschildkröten. Es finden sich traumhafte Tauchgründe. An der äußersten Spitze des Sinai (im Süden) befindet sich das 1991 zum Nationalpark erklärte Ras Mohammed. Dieses Gebiet ist unbewohnt und wurde deshalb zum Nationalpark erklärt, um die Natur der Meeres- und Küstenlandschaft zu schützen.
Des Sinai Landschaft ist eine wüstenhafte, die besonders im Süden von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt ist. Große seismische Bewegungen der Vergangenheit und die Eruptionserscheinungen haben das Landschaftsbild des Sinai geprägt Die bedeutendsten sind der Djebel Musa, der sog. Berg Sinai, mit 2285 m, und der Djebel Katherin, mit 2642 m der höchste Berg der ganzen Halbinsel. An der Spitze der Halbinsel, dem Südkap, leuchtet das Rote Meer helltürkis bis intensiv Blau. Vorgelagerte Korallenriffe gehören zu den schönsten und artenreichsten der Welt (über 100 verschiedene Arten von Korallen).
Der Sinai ist unterteilt in das Gouvernement Schimal Sina mit der Hauptstadt al-Arisch im Norden und das Gouvernement Dschanub Sina mit der Hauptstadt at-Tur. Al-Arisch liegt an der Mittelmeerküste und ist mit ca. 128.000 Einwohnern die größte Stadt des Sinai und beliebter Badeort. Dort finden jeden Donnerstag Vormittag ein bunter Beduinenmarkt und beliebte Kamelrennen statt. Ungefähr die Hälfte der Bewohner des Sinai sind Beduinen. Diese verteilen sich auf ca. 20 Stämme und führen nur noch teilweise ein nomadisches Leben. Die Beduinen leben von Viehzucht (Ziegen, Schafe, Dromedare), Fischfang und zunehmend auch vom Tourismus. Dort treten sie als Führer von Kameltouren durch die Wüste oder in der touristischen Infrastruktur an der Küste auf.Das Katharinenkloster ist das älteste noch erhaltene christliche Kloster mit der reichsten Ikonen- und Handschriftensammlungen.
Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, war von der Heiligkeit dieses Ortes so beeindruckt, dass sie im Jahre 330 an der Stelle, wo sich einst der brennende Dornbusch befand, den Bau einer kleinen Kapelle veranlasste. Die Kapelle wurde von der Jungfrau Maria geweiht. Kaiser Justinian ließ im Jahre 530 zum Schutz der Mönche gegen Überfälle rund um das Kloster eine Festungsanlage bauen, die noch heute den Komplex kennzeichnet. Besonderes Augenmerk gilt dem ehemaligen Fischerdorf und Beduinenlager Dahab, wo im Meer Korallenriffe zu einem beliebten Ziel für Taucher geworden sind. Diese Korallenriffe gehören zu den Nationalparks Dahab und Wadi Nabq. Die Riffe sind von einzigartigem Fischreichtum gekennzeichnet.
Heimisch sind hier z. B. Haie, Delphine und Meeresschildkröten. Es finden sich traumhafte Tauchgründe. An der äußersten Spitze des Sinai (im Süden) befindet sich das 1991 zum Nationalpark erklärte Ras Mohammed. Dieses Gebiet ist unbewohnt und wurde deshalb zum Nationalpark erklärt, um die Natur der Meeres- und Küstenlandschaft zu schützen.Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Mittwoch, 31. März 2010
Ägypten - Abu Simbel
Am Mittwoch, 31. Mär 2010 im Topic 'Aegypten'
Abu Simbel , der ein Ort im Herzen Nubiens und ca. 300 km südlich von Assuan gelegen ist, ist durch seine zwei Felsentempel, die Pharao Ramses II. am Nilufer bauen ließ, weltberühmt geworden und sind das großartigste Bauwerk dieses größten Pharaos aller Zeiten.
Die Tempel sollten an der südlichen Grenze des Pharaonenreiches die Macht und ewige Überlegenheit Ägyptens gegenüber dem tributpflichtigen Nubien darstellen. Die über 30 m hohe Fassade des Großen Tempels, deren 4 sitzende Kolossalsatuen Ramses II. unbeirrt nach Osten in Richtung Sonnenaufgang blicken, ist weltberühmt. Zwischen den massiven Beinen sehen die dort integrierten, überlebensgroßen Statuen, die weibliche Angehörige der Königsfamilie darstellen, fast winzig aus. Abu Simbel gelangte erst im letzten Jahrhundert ans Licht, als fast zufällig von dem Schweizer Johann Ludwig Burckhardt im Mai 1813 gesehen wurde, wie sich die oberen Hälften von 4 riesigen Steinfiguren aus dem Sand erhoben.
Danach wurden die Tempel freigelegt. Als der Assuan-Staudamm gebaut wurde, drohten die Tempel den Fluten des Nassersees zum Opfer zu fallen. Deshalb wurden sie in der Zeit von 1964 bis 1968 in über 1.000 Einzelteile zerschnitten und danach 180 m landeinwärts und 64 m über dem alten Standort wieder aufgebaut. Durch die Versetzung der Tempel wurde die Hauptsache der Anlage verschoben. Aufgrund dessen findet ein jahrtausendealtes Schauspiel 1 Tag später statt, als ursprünglich von den pharaonischen Baumeistern geplant. Jedes Jahr am 21. Februar und 21. Oktober erreichen heute die Strahlen der aufgehenden Sonne die innerste Kammer des Tempels, das Saktuarium. Dieser heilige Ort war einst nur dem als Gottkönig verehrten Pharao vorbehalten.
Die Fassade des Kleinen Tempels, den Ramses II. für seine schöne Gemahlin Nefertari errichten ließ, schmücken 6 stehende Statuen des mächtigen Königspaares. Als Besucher scheint es einem, als würden die 10 m hohen Standbilder aus den mit Hieroglyphen versehenen Nieschen entgegentreten.
Die Kosten für diese Verschiebung beliefen sich auf ca. 80 Mio. US-$, die von ca. 50 Ländern gespendet wurden. Durch die Rettung der Tempel vom Abu Simbel unter der Schirmherrschaft der UNESCO wurden sie zum UNESCO-Welterbe.
Die Tempel sollten an der südlichen Grenze des Pharaonenreiches die Macht und ewige Überlegenheit Ägyptens gegenüber dem tributpflichtigen Nubien darstellen. Die über 30 m hohe Fassade des Großen Tempels, deren 4 sitzende Kolossalsatuen Ramses II. unbeirrt nach Osten in Richtung Sonnenaufgang blicken, ist weltberühmt. Zwischen den massiven Beinen sehen die dort integrierten, überlebensgroßen Statuen, die weibliche Angehörige der Königsfamilie darstellen, fast winzig aus. Abu Simbel gelangte erst im letzten Jahrhundert ans Licht, als fast zufällig von dem Schweizer Johann Ludwig Burckhardt im Mai 1813 gesehen wurde, wie sich die oberen Hälften von 4 riesigen Steinfiguren aus dem Sand erhoben.
Danach wurden die Tempel freigelegt. Als der Assuan-Staudamm gebaut wurde, drohten die Tempel den Fluten des Nassersees zum Opfer zu fallen. Deshalb wurden sie in der Zeit von 1964 bis 1968 in über 1.000 Einzelteile zerschnitten und danach 180 m landeinwärts und 64 m über dem alten Standort wieder aufgebaut. Durch die Versetzung der Tempel wurde die Hauptsache der Anlage verschoben. Aufgrund dessen findet ein jahrtausendealtes Schauspiel 1 Tag später statt, als ursprünglich von den pharaonischen Baumeistern geplant. Jedes Jahr am 21. Februar und 21. Oktober erreichen heute die Strahlen der aufgehenden Sonne die innerste Kammer des Tempels, das Saktuarium. Dieser heilige Ort war einst nur dem als Gottkönig verehrten Pharao vorbehalten.
Die Fassade des Kleinen Tempels, den Ramses II. für seine schöne Gemahlin Nefertari errichten ließ, schmücken 6 stehende Statuen des mächtigen Königspaares. Als Besucher scheint es einem, als würden die 10 m hohen Standbilder aus den mit Hieroglyphen versehenen Nieschen entgegentreten.
Die Kosten für diese Verschiebung beliefen sich auf ca. 80 Mio. US-$, die von ca. 50 Ländern gespendet wurden. Durch die Rettung der Tempel vom Abu Simbel unter der Schirmherrschaft der UNESCO wurden sie zum UNESCO-Welterbe.